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Süßes Sommer Sushi

Leichte Leckerei für Top-Temperaturen
Wenn das Thermometer in die Höhe schießt, sorgt dieses süße Sommer-Sushi für die perfekte, nahrhafte Erfrischung. Die Röllchen sind nicht nur super lecker, sondern durch die pink strahlenden Himbeeren auch optisch ein Hit!

Die Himbeeren durfte ich mir per Gutschein am Hof-Stand vom Spargelhof Werner aussuchen, ich bekomme aber kein Geld für diesen Blogpost oder irgendwelche Empfehlungen. Ich kann euch die Früchte vom lieben Werner-Team wirklich nur ganz persönlich ans Herz legen.

Den *Mochi-Reis habe ich von Reishunger kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Ihr findet dieses und weitere Rezepte von mir auch in der Reishunger-Rezeptesammlung.

Zutaten (für 1 Portion):

  • 100 Gramm Bio *Mochi Reis (alternativ Milchreis)
  • 2 Blätter Reispapier
  • 150 Gramm Himbeeren
  • 2-3 Esslöffel *Sesam
  • 250 Milliliter pflanzliche Milch/Milch
    (Ich habe Soja-Milch verwendet)

Zubereitung:

  1. Den Mochi-Reis mit der gewünschten Milch in einen Topf geben. Den Herd auf die höchste Hitzestufe stellen und den Reis aufkochen lassen. 
  2. Wenn die Milch kocht, den Herz auf die mittlere Hitzestufe stellen und den Mochireis bei geschlossenem Deckel für circa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft und cremiger Milchreis entstanden ist.
  3. Das Reispapier vorsichtig in warmem Wasser einweichen und auf eine Sushi-Bambusmatte (ohne Folie!) legen.
  4. Die Hälfte des vorbereiteten Mochi-Reis darauf verteilen. Oben und unten einen 2 Zentimeter breiten Rand frei lassen.
  5. Die gewaschenen Himbeeren, wie bei herzhaftem Sushi, in einer waagerechten Linie auf dem Reis verteilen.
    Das Reisblatt mithilfe der Bambusmatte fest aufrollen und die Enden zusammendrücken. Notfalls nochmals mit etwas Wasser befeuchten, damit sie gut zusammenhalten.
  6. Mit der zweiten Hälfte des Reis ebenso verfahren.
  7. Die fertigen Rollen für mindestens 30 Minuten kaltstellten, damit sie sich anschließend besser schneiden lassen.
  8. Nach der Kühlzeit in Stücke schneiden, mit Sesam bestreuen und servieren.
    Guten Appetit! ♡

Tipps & Anmerkungen:

  • Das Rollen der Reispapierblätter bedarf ein bisschen Übung. Seid nicht zu zaghaft und rollt möglichst eng. Man muss einen gewissen Druck ausüben, sodass die Röllchen später zusammenhalten.
    Falls es nicht gleich beim ersten Mal klappt, seid nicht enttäuscht. Es gilt in diesem Fall wirklich das alte Sprichwort: Übung macht den Meister.
  • Solltet ihr keinen Mochi-Reis bekommen, kann alternativ auch Milchreis verwendet werden.

Behind the scenes:

Wer genauer hinsieht, wird schnell feststellen, dass die kleinen süßen Sushirollen, alles andere als rund sind.
Früher hätte ich dieses Bild nie mit euch geteilt, denn das Ergebnis entspricht nicht mal annähernd dem, was ich vor hatte. Ich wäre sauer auf mich selbst gewesen und hätte mir eingeredet, dass ich zu dämlich und zu schlecht sei, weil ich nichts hinbekomme.
Heute teile ich das Bild mit einem Lächeln mit euch. Weil ich genau weiß, dass es mein erster Versuch war, es zwar nicht meinen Vorstellungen entspricht, aber trotzdem so lecker war, dass ich euch meine süße Sushi Blume nicht vorenthalten wollte.
Letztendlich liegt es in unserer Hand, wie wir mit Situationen umgehen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht, aber sich darüber aufzuregen oder sich dafür zu bestrafen macht es doch auch nicht schöner.

Ich bin dankbar für die Erfahrung und freue mich schon, es bald auf ein Neues auszuprobieren.

Ich wünsche euch guten Appetit und ganz viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes! Zeigt mir doch gerne eure Versionen unter dem Hashtag #sophiessoulfood . Ich bin gespannt, was ihr so zaubert!

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Eure Sophie

 

2 Comments

  1. Carol

    12. August 2018 at 13:12

    Hallo liebe Sophie!
    Ich hatte jetzt schon länger vor mal süßes Sushi zu machen und bin heut ganz zufällig bei Instagram auf deinen Blog gestoßen… deine Himbeer-Sushi Blume sieht alles andere als missglückt aus 🌼 Wir müssen nur lernen mit unseren Erwartungen etwas flexibler zu werden. Denn hättest du die so schöne Blütenblättchen vorgestellt?! Sieht fast aus wie ein Aquarell 😊
    Werd es demnächst auf jeden Fall auch ausprobieren und berichte gern obs bei mir funktioniert hat 👏
    Vielen dank für das Rezept!
    Caro

    1. Sophie Maria Rudolph

      13. August 2018 at 7:59

      Hallo liebe Caro,
      vielen vielen Dank für deine lieben Worte! Es freut mich so sehr, dass dir meine Kreation gefällt! ☺️🙏🏽
      Und du hast vollkommen Recht, dass wir gnädiger zu uns selbst mit den Erwartungshaltungen sein sollten. Daran arbeite ich jeden Tag und es wird immer besser.
      Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich von dir zu hören! ☀️
      Allerliebste Grüße an dich,
      Sophie

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